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- Allgemein (21)
- : 12. Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein-Main (Bericht von Sylvio Jäckel)
- : Einladung zum 12. "Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein Main"
- : Bericht vom 11. AK Kommunale Baumpflege Rhein Main
- : 11. Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein Main 30.09.2010
- : 10. Arbeitskreis am 7. Oktober 2009 Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main
- : Gehölzempfehlungen Baumschule Bruns
- : Dringlichkeitsstufen Baumpflegearbeiten
- : Programmablauf für den 9. "Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein Main"
- : Deutsche Baumklettermeisterschaften 2008 in Bad Nauheim
- : Giessen: Riesige Kastanie am City-Center stürzt um
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12. Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein-Main (Bericht von Sylvio Jäckel)
von Administration.
Am 8. Dezember 2011 fand in der Hessentagsstadt Oberursel der 12. Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein Main statt. Der AK Kommunale Baumpflege Rhein Main ist eine Kommunikationsplattform für kommunale Bedienstete und Behördenvertretern im Rhein-Main-Gebiet, die sich in ihrer Stadt bzw. ihrer Behörde mit dem Thema Baummanagement befassen.
Mit rund 80 Teilnehmern aus ca. 40 Städten und Behörden war das Treffen wieder ausgebucht.
Thomas Bücher, Fachbereichsleiter Grün des Eigenbetriebes Bau und Service der Stadt Oberursel, begrüßte die Teilnehmer des Arbeitskreises in Oberursel.
Oberursel ist mit ca. 44.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Hochtaunuskreis sowie die dreizehntgrößte Stadt in Hessen, liegt nordwestlich von Frankfurt am Main und war im Sommer 2011 Ausrichterin des Hessentags.Bücher erläuterte die Struktur des Eigenbetriebes BSO der Stadt Oberursel und gab einen Überblick über das Baummanagement in der Stadt. Im Baumkataster der Stadt, das im Jahr 2009 erstellt wurde, befinden sich ca. 10.000 Bäume. Die Altersstruktur des Baumbestandes weist mit nur 600 Jungbäumen einen relativ geringen Anteil an Jungbäumen aus. Einfachere Baumpflegearbeiten werden in Eigenregie, schwierigere Baumpflegearbeiten durch Fremdvergabe erledigt.
Bücher regte in seinem Vortrag an, den biologischen und monetären Wert von Bäumen stärker in das Bewusstsein der Bürger zu transportieren und verursachte Schäden an Bäumen konsequent durch Schadensermittlungen zu ahnden.
Dr. Markus Dietz, Inhaber des Instituts für Tierökologie und Naturbildung, referierte anschließend über Höhlenbäume im urbanen Raum und die artenschutzrechtliche Bedeutung dieses Lebensraumes.
Höhlenbäume beherbergen eine Vielzahl von Tieren wie Fledermäuse, Vögel (v.a. Spechte, Kleiber, Abendsegler, Meisen und Stare), Bilche, Haselmäuse, aber auch verschiedenste Käfer und Insekten.
Nach einem Überblick zum rechtlich verankerten Schutz von in Baumhöhlen lebenden Tieren im Artenschutzgesetz sowie im Bundesnaturschutzgesetz berichtete er von Ergebnissen einer Kartierung von Höhlenbäumen in der Stadt Frankfurt. Die kartierten Höhlenbäume werden besonders gekennzeichnet und die Mitarbeiter entsprechend geschult. Die Öffentlichkeit wird durch Vorträge und Führungen sensibilisiert.
Zur Zeit wird an der Erstellung eines FLL-Praxisleitfadens für Höhlenbäume gearbeitet. Darin sollen Infos zum Lebensraum Baumhöhle, zu Erkennungsmerkmalen, zur aktuellen rechtlichen Situation und zur Vorgehensweise der Sicherung artenschutzrechtlicher Belange enthalten sein. Der Leitfaden soll im Sommer 2012 erscheinen.
„Bauen im Bereich von Bäumen“ war im Anschluss daran das Thema von Matthias Zorn, öbv Baumsachverständiger aus Usingen/Taunus: „Zunächst muss geklärt werden, ob ein Erhalt eines Baumes überhaupt Sinn macht. Wenn dem so ist, muss ein konsequenter Schutz erfolgen. Nur dann hat ein Baum in einer Baustelle reelle Chancen zu Überleben.“
Zorn erläuterte die einschlägigen Normen zum Schutz von Bäumen RAS LG 4 sowie die DIN 18920 und formulierte Anforderungen an eine Baustelleneinrichtung. Hierbei betonte er die Notwendigkeit von festen Schutzzäunen, „die im Gegensatz zu mobilen Schutzzäunen auch dort stehen bleiben, wo sie stehen sollen und nicht täglich woanders.“
Zur Standardisierung in der Vorgehensweise empfahl er die Verwendung einer Checkliste, damit in der Abwicklung nichts vergessen wird und dem Zufall überlassen bleibt. Ein Beispiel einer solchen Checkliste stellte er dabei vor.
Danach berichtete Landschaftsarchitekt Sylvio Jäckel, Stadt Dreieich, über positive und negative Erfahrungen bei der als Bürgerprojekt angelegten Realisierung von zwei Eichenalleen im Dreieicher Stadtteil Götzenhain (Bericht in Baumzeitung 03/2010).
Sein Fazit: „Je besser die Werbung für ein Projekt, desto wahrscheinlicher ist auch der Erfolg.“ Und: „Wenn sich der Erfolg einstellt, darf und sollte man auch darüber berichten, nicht zuletzt um anderen Mut zu machen ein Bürgerprojekt zu unterstützen oder gar zu initiieren – auch wenn es viel Arbeit macht!“
Nach der Mittagspause referierte Joachim Schnabel, öbv Sachverständiger für Pflanzenschutz aus Wöllstadt,
über den Asiatischen Laubholzbockkäfer und den Zitrusbockkäfer. Er beleuchtete die Lebensweisen und –zyklen der Käfer sowie die aktuelle Befallslage und Bekämpfungsmöglichkeiten. Schnabel: „Zur Zeit sind in Hessen keine Befallsgebiete bekannt. Dennoch erwartet das Julius-Kühn-Institut, Braunschweig, in den nächsten Jahren eine Etablierung der Käfer in Deutschland.“
Für die Befallssituation von weiteren pflanzenschädigenden Krankheiten und Käfern konnte er im Jahr 2011 im Rhein-Main-Gebiet kein Rückgang erkennen: „Trotz eines regenreichen Sommers war die Befallsrate relativ hoch.“ so Schnabel.
B.Sc. Markus Neu von der Firma Gebrüder Krämer, Frankfurt,
berichtete anschließend über die Auswirkungen von Kroneneinkürzungen auf Massaria. Zunächst erläuterte Neu ausführlich die Auswirkungen eines Massaria-Befalls auf Platanen und deren Risiko. Danach widmete er sich der Frage, ob Kroneneinkürzungen Kosten in der Pflege von mit dem Massaria-Erreger befallenen Platanen einsparen können und beantwortete diese positiv anhand eines Praxisbeispiels aus Frankfurt. Die Ergebnisse und Rückschlüsse wurden im Forum diskutiert.
Zum Ende der Veranstaltung erläuterte Dipl.Ing. Peter König von der Firma VulkaTec und Mitglied des FLL-Regelwerkausschusses „Baumstandorte / Standortsanierung“ die Pflanzgrubenbauweisen 1 und 2 der der FLL- Empfehlungen für Baumpflanzungen und gab anschauliche Beispiele aus der Praxis.
König machte deutlich wie wichtig sowohl eine ausreichend große Pflanzgrube für den Baum als auch das verwendete Pflanzsubstrat ist.
Der 12. Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein-Main war wieder einmal sehr informativ und regte zum fachlichen Austausch, auch in den Pausen, an. Termin und Standort für das nächste Arbeitskreis-Treffen stehen noch nicht fest.
Sylvio Jäckel
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Einladung zum 12. “Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein Main”
von Administration.
Einladung zum 12. “Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein Main”
Datum: 08. Dezember 2011
Gastgeber: Stadt Oberursel Hessenstadt 2011 Bau und Service, Eigenbetrieb der Stadt Oberursel, Oberurseler Straße 54, 61440 Oberursel (Taunus)
Veranstaltungsort: Taunushalle in Oberstedten, Landwehr 6
Veranstalter: AK Kommunale Grünpflege Rhein Main
info@arbeitskreis-kommunale-baumpflege-rhein-main.de
Organisation: Thomas Bücher (Stadt Oberursel) Tel.: 06171-704 466
Sylvio Jäckel (Stadt Dreieich) Tel.: 06103-601 457
Matthias Zorn (Büro Zorn) Tel.: 06081-2643
Moderation: Matthias Zorn (ö.b.v.SV) Gartenbau Sachverständigenbüro Zorn
Sponsoren: Baumpflege Gebr. Krämer, SV Büro Zorn
TOP:1
9:00 – 9:30 Uhr Begrüßung
Michael Weise Erster Betriebsleiter BSO
Thomas Bücher Fachbereichsleiter BSO
TOP:2
9:30 – 10:00 Uhr Aktuelles
Höhlenbäume im urbanen Raum und die artenschutzrechtliche Bedeutung dieses Lebensraumes
Herr Dr. Markus Dietz Institut für Tierökologie und Naturbildung
Um dem verborgenen Leben in alten Baumhöhlen auf die Spur zu kommen, führt das Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main zurzeit ein Projekt durch, bei dem in den Parks und Friedhöfen Frankfurts nach alten Bäumen mit Baumhöhlen gesucht wird.
[10:00-10:30 Kaffeepause]
TOP: 3
10:30 – 11:30
“Bauen im Baumbereich” DIN 18920
Dipl.-Ing. Matthias Zorn ö.b.v.SV – Gartenbau Sachverständigenbüro Zorn
Anforderungen für eine fachgerechte Baustelleneinrichtung. Überwachung der Baustelle. Sicherung der Wasserversorgung. DIN 18920 und RAS LG4.
Praxisbeispiele und Vorstellung einer beispielhaften Dienstanweisung.
TOP 4: 11:30 – 12:00
“Erfahrungen beim Bürgerprojekt “Neuanlage einer Eichenallee” in Dreieich-Götzenhain“-mit Diskussion bis zur Mittagspause-
Dipl.-Ing. Sylvio Jäckel Stadt Dreieich
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Bericht vom 11. AK Kommunale Baumpflege Rhein Main
von Administration.
Bericht vom 11. Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein Main am 30.09.2010 in Bad Nauheim
Klaus Körber von der Bayrischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau, Veitshöchheim (LVG), knüpfte in seinem Referat an die Problematik der Klimaveränderungen an und machte sich Gedanken zur Baumartenverwendung in der Stadt in Zeiten des Klimawandels. Körber führte aus, dass der Klimawandel dazu führt, dass einige bislang gängige Stadtbaumarten zunehmend von Krankheiten und Schädlingen befallen werden und deshalb keine Verwendung mehr finden werden.
Landschaftsarchitekt Sylvio Jäckel, Obernburg / Stadt Dreieich, beendete schließlich den Vortragsreigen mit einem Referat zum Thema „Schäden durch Bäume – Wann zahlt die Kommunalversicherung?“. Jäckel zeigte anhand von Fällen aus der Praxis auf, welche Schäden durch Bäume entstehen können und in welchen Fällen die Kommunalversicherung haftet.Die Veranstaltung schloss mit einem Besuch der Landesgartenschau Bad Nauheim (LaGa) unter Führung des LaGa-Geschäftsführers
Der 11. AK Kommunale Baumpflege Rhein Main wartete wieder mit spannenden und aktuellen Referaten zum Thema Baummanagement auf und auch die Pausen wurden zum Austausch gut genutzt. Die große Nachfrage am Arbeitskreis zeigt auf, dass das Baummanagement in den Städten eine wichtige Rolle spielt und ein fachlicher Austausch notwendig und gewünscht ist. Trotz der hohen Nachfrage hat sich der Arbeitskreis darauf verständigt, den Teilnehmerkreis nicht weiter zu erhöhen und auch in den kommenden Jahren die Obergrenze bei 50 Teilnehmern zu belassen, um einen Austausch noch zu ermöglichen.Für den Arbeitskreis 2011 haben sich die Städte Bensheim und Rodgau beworben.
Sylvio Jäckel
ak-grun-2010-8.jpg Foto: Sylvio Jäckel
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11. Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein Main 30.09.2010
von Administration.
Datum: 30. September 2010
Gastgeber: Stadt Bad Nauheim, Fachbereich 2 Stadtentwicklung
und Fachbereich 6 Kur- und Servicebetriebe
Tagungsort: Kurbetrieb Bad Nauheim, Hohe Straße 19,
61231 Bad Nauheim
Veranstalter: AK Kommunale Baumpflege Rhein Main
info@arbeitskreis-kommunale-baumpflege-rhein-main.de
Organisation: Sylvio Jäckel (Stadt Dreieich) Tel.: 06103-601457
Peter Heumüller (Stadt Bad Nauheim)
Tel.: 06032-343259
Frank Ludwig (Stadt Bad Nauheim, Kur-
und Servicebetrieb )
Tel.: 06032- 928121
Moderation: Matthias Zorn (ö.b.v.SV) Gartenbau
Sachverständigenbüro Zorn
TOP 1
9:00 – 9:20 Uhr Begrüßung
Herr Frank Müller-Fachbereichsleiter Kur- und Servicebetriebe Stadt Bad Nauheim
Herr Frank Ludwig-Fachdienstleiter Kur- und Servicebetriebe Stadt Bad Nauheim
Herr Nas-Martin Herrmann Fachdienstleiter Fachbereich Grünflächen Stadt Bad Nauheim
TOP 2
9:20 – 9:40 Uhr Aktuelles aus der Baumkontrolle und Baumpflege (Team Zorn)
TOP 3
9:40 – 10:00 Uhr Aktuelles aus dem Pflanzenschutz ö.b.v.SV Dipl.-Ing Joachim Schnabel
TOP 4
10:30 – 11:00 Versicherungsfälle durch Baumversagen. Wann zahlt die Kommunalversicherung? Sylvio Jäckel, Stadt Dreieich
TOP 5
11:00 – 12:00
Zur Auswahl von Baumarten unter dem Aspekt des Klimawandels Dr. Susanne Böll / Dr. Philipp Schönfeld, Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG), Veitshöchheim
TOP 6
13:00 – 16:00
Führung durch die Landesgartenschau 2010 Stadt Bad Nauheim (Hartmut Kind, Geschäftsführer der Landesgartenschau)
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10. Arbeitskreis am 7. Oktober 2009 Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main
von Administration.
Pater Wendelin Köster hat in seiner Begrüßung eine Bogen von der Theologie zur Baumpflege gespannt.
Dipl.-Ing. Markus Auburger referiert über die Kontrolle waldartiger Baumbestände
Herrr Bechleor a.S. Neu von der Fa. Gebüder Krämer referiert über die baumpflegerischen Maßnahmen zur Errichtung eines Ruhewaldes in der Stadt Mörfelden-Walldorf
Dipl.-Ing. Markus Langer (Büro Zorn) referiert über Erfahrungen zu Dringlichkeitsstufen für Baumpflege- und Sanierungsmaßnahmen
Ass. Jur. Ralf Mandernach (GVV) referiert über die Verkehrsicherungspflicht bei kommunalen Baumbeständen
ö.b.v.SV. Dipl.-Ing. Joachim Schnabel referiert über den aktuellen Stand “Krankheiten bei kommunalen Baumbeständen und Bekämpfungsmöglichkeiten”
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Gehölzempfehlungen Baumschule Bruns
von Administration.
geholzliste_arbeitskreis_braunfels_bruns.pdf
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Dringlichkeitsstufen Baumpflegearbeiten
von Administration.
dringlichkeitsstufen11_3_09_ak.pdf
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Programmablauf für den 9. “Arbeitskreis Kommunale Baumpflege Rhein Main”
von Administration.
Programmübersicht BITTE HIER KLICKEN
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Deutsche Baumklettermeisterschaften 2008 in Bad Nauheim
von Administration.
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Die 15. Deutsche Baumklettermeisterschaft findet vom 02. bis 03. Mai 2008 in Bad Nauheim statt. |
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Veranstaltungsprogramm
Deutsche Baumklettermeisterschaft Bad Nauheim 2.-3.5. 2008
| Donnerstag, 01.Mai | |
| 12:00 bis 18:00 Uhr | Materialcheck |
| ab 16:00 Uhr | Vorführung des Arbeitskletterns, der Rettung und des Schnellkletterns |
| 20:00 Uhr | Ausgabe der Wettkampfshirts |
| Freitag, 02.Mai | |
| 07:00 Uhr | Frühstück |
| 08:00 bis 19:00 Uhr | Wettkampf in fünf Disziplinen |
| 12:00 bis 13:00 Uhr | Mittagspause |
| 03.Mai. Samstag: | |
| 09:00 Uhr | Wettbewerb visuelle Baumkontrolle |
| 11:00 Uhr | Head-To-Head-Footlock, Schnellkletterwettbewerb |
| 12:00 Uhr | Empfang für Sponsoren und Ehrengäste |
| 12:30 Uhr | 15 Jahre DBM: Vorstellung aller Champions mit anschließender Gesprächsrunde |
| 13:00 Uhr | Frauen MasterChallenge |
| 14:00 Uhr | Männer MasterChallenge |
| 17:00 Uhr | Vortrag Jochen Pfisterer, Kronenarchitektur und habitusgerechter Baumschnitt |
| 17:30 Uhr | Vortrag Carsten Venzke, Ausschreibung von Baumpflegearbeiten |
| 18:00 Uhr | Vortrag Harmut Balder, Das Grüne Labor Coburg. Zur Entwicklung der verschiedenen Baumarten |
| 18:30 Uhr | Vortrag Frauke Stockrahm, Das Leonardo-Projekt. E-Learning-Projekt in der Baumpflege |
| 20:00 Uhr | Siegerehrung |
| 21:00 Uhr | Party |
| 4.5. Sonntag: | nur für ISA-Mitglieder |
| 10:00 Uhr | Vortrag Rolf Kehr, Krankheiten, Schädlinge und Klimaänderungen - Auswirkungen auf die regionale Baumartenwahl |
| 11:00 Uhr | ISA-Mitgliederversammlung (mit Imbiss) |
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Giessen: Riesige Kastanie am City-Center stürzt um
von Administration.
Wie durch ein Wunder keine Personen verletzt - Hausfassade beschädigt - Warnungen eines Gutachtens nicht beachtet?
GIESSEN (jl). Bis in den benachbarten Seltersweg und die Bahnhofstraße konnte man das Krachen, Bersten und Klirren hören, als gestern - eine Minute nach 16 Uhr - die riesige, etwa 100 Jahre alte Kastanie in der Katharienengasse umstürzte und ihre Krone gegen die gegenüberliegende Hausfassade stürzte. Dass keine einzige Person in der um diese Zeit doch recht belebten Fußgängerzone auch nur den kleinsten Kratzer abbekommen hat, ist mehr als ein Wunder, zumal der Baum auch Teile des daneben liegenden Spielplatzes unter sich begrub. Dass es keine Verletzten gegeben hatte, war zunächst aber nicht klar. Und deswegen rückten sofort Rettungswagen, Notarzt, Feuerwehr und Polizei an der Unglücksstelle an und sperrten recht schnell den Gefahrenbereich ab.
Mehr als deutlich stach die Ursache für das Umstürzen des Baumes ins Auge: Wurzeln hatte die Kastanie offensichtlich gar keine mehr. Der gesamte Stumpf war abgefault. Dass der Baum vor fünf Wochen bei einem Standfestigkeitstest einer Zugkraft von mehreren Tonnen widerstanden hatte, erscheint angesichts seines nun offenbarten Zustandes unfassbar.
Über diesen, von der Stadt bei einem Baumstatiker aus Bad Vilbel in Auftrag gegebenen Test am 27. Februar, hatte der Anzeiger noch berichtet. Im September vergangenen Jahres hatte sich der Baum aus seiner an der Wand des City-Centers angebrachten Verankerung gelöst. Daraufhin wurde durch das Gartenamt die Krone gelichtet. Zudem wurden neue Halteseile angebracht, die jedoch gestern wie morsche Schnürsenkel zerrissen. Als sich der Baum trotz der Maßnahme merklich weiter neigte, wurde das Gutachten im Hinblick auf die Verkehrssicherheit in Auftrag gegeben.
Dieses Ergebnis muss aber inzwischen der Stadt vorgelegen haben, wie der Anzeiger in Erfahrung bringen konnte. Dieses soll auch den Rat beinhalten, umgehend Maßnahmen zu ergreifen. Welche, konnte die für das Gartenamt zuständige Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich gestern Nachmittag dem Anzeiger auf Anfrage nicht nennen. Sie kenne den Inhalt des Gutachtens noch nicht. Vertreter des Gartenamtes vor Ort aber offensichtlich schon, anders war das betretene Schweigen angesichts der Zerstörung aber auch der Erleichterung, dass keine Personen zu Schaden gekommen waren, nicht zu deuten.
Bereits kurz nach ihrem Eintreffen begannen die Kräfte der Berufsfeuerwehr über die Drehleiter, die gegen ein Haus gestürzte Krone zu zersägen. Diese hatte im zweiten Obergeschoss fünf Fenster einer Arztpraxis zertrümmert und die Fassade beschädigt. Den Rest des Baumes entfernten später Mitarbeiter des Gartenamtes. Dabei kam es offensichtlich in der Aufregung noch zu einem weiteren Zwischenfall. Bei der Anfahrt eines Lkws blieb dieser im Reichensand mit dem vermutlich nicht weit genug herabgesenkten Ladekran an der Fußgängerbrücke des Parkhauses hängen und riss Verkleidungsteile herunter.
Quelle: Giessener Anzeiger vom 3.04.2008
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